Ginkgo & Tebonin bei Tinnitus: Was die Studien wirklich sagen

Ginkgo & Tebonin bei Tinnitus: Was die Studien wirklich sagen
Ginkgo & Tebonin bei Tinnitus: Was die Studien wirklich sagen

Kurze Antwort: Wirkt Ginkgo bei Tinnitus?

Ginkgo biloba gehört weltweit zum meistgenutzten Pflanzenmittel bei Tinnitus, doch der Cochrane-Review 2022 mit 12 randomisierten Studien zeigt keinen statistisch signifikanten Unterschied zu Placebo. Die mittlere Differenz im Tinnitus-Schweregrad betrug lediglich –1,35 Punkte (95%-KI: –8,26 bis 5,55) auf einer 100-Punkte-Skala (Sereda et al. (2022)). Die AWMF-Leitlinie empfiehlt Ginkgo deshalb nicht zur Tinnitus-Behandlung und spricht sich mit dem höchsten Empfehlungsgrad A ausdrücklich dagegen aus.

Wir wissen, warum du es trotzdem ausprobieren wolltest

Wenn du seit Monaten oder Jahren mit einem Ohrgeräusch lebst und die Schulmedizin dir sagt, es gebe keine Pille dagegen, ist es absolut verständlich, dass du in der Apotheke nach Alternativen schaust. Tebonin steht im Regal, ohne Rezept, mit einem seriösen klinischen Erscheinungsbild. Manchmal hat der HNO-Arzt es sogar selbst erwähnt. Es klingt nach einer harmlosen, pflanzlichen Lösung.

Die Hoffnung dahinter ist berechtigt. Dieser Artikel nimmt sie ernst.

Was du hier findest: Was der Hersteller behauptet und welches Wirkprinzip dahintersteckt, was die großen klinischen Studien mit konkreten Zahlen ergeben haben, warum frühere Studien ein positives Bild zeichneten, das spätere Forschung nicht bestätigt hat, und was die Leitlinien stattdessen empfehlen.

Was Ginkgo sein soll und warum es so beliebt ist

Ginkgo biloba, genauer der standardisierte Spezialextrakt EGb 761, der unter dem Markennamen Tebonin verkauft wird, ist in Deutschland kein Nahrungsergänzungsmittel, sondern ein zugelassenes Arzneimittel. Das ist ein wichtiger Unterschied: Tebonin hat eine offizielle Zulassung für Tinnitus vaskulärer und involutiver Genese und wird in Dosierungen von 120 bis 240 mg täglich eingesetzt.

Der behauptete Wirkmechanismus ist pharmakologisch plausibel. EGb 761 enthält Flavonolglykoside und Terpenlaktone, darunter Ginkgolide und Bilobalide. Ihnen werden drei Wirkungen zugeschrieben: eine Verbesserung der Mikrozirkulation im Innenohr durch Stimulation von Prostacyclin und Stickstoffmonoxid, eine Senkung der Blutviskosität durch Hemmung des plättchenaktivierenden Faktors (PAF), sowie antioxidative Schutzwirkungen auf Haarzellen im Innenohr (Dubey et al. (2004)). Die Idee: Wenn ein Teil des Tinnitus durch schlechte Durchblutung der Cochlea entsteht, könnte eine verbesserte Durchblutung die Wahrnehmung reduzieren. Das Prinzip ist nachvollziehbar, auch wenn es in menschlichem Cochlea-Gewebe bisher nicht direkt nachgewiesen wurde.

Weltweit nehmen 26,6 % aller Tinnitus-Patienten, die Nahrungsergänzungsmittel einsetzen, Ginkgo (Dubey et al. (2004)). Das macht es zum meistgenutzten pflanzlichen Mittel bei Tinnitus überhaupt.

In Deutschland hatte EGb 761 in den 1990er Jahren ein hohes Ansehen in der HNO-Medizin. Eine 1993 erschienene Umfrage unter deutschen HNO-Ärzten zeigte, dass 90 % von ihnen vasoaktive Substanzen als erste Therapieoption bei Tinnitus einsetzten, Ginkgo eingeschlossen (Herberhold (1993)). Eine frühe Pilotstudie aus dem Jahr 1986 hatte positive Signale gezeigt und die klinische Begeisterung befeuert. Damals standen die großen kontrollierten Studien noch aus.

Was die großen Studien wirklich zeigen

Um die Studienlage zu verstehen, lohnt es sich, chronologisch vorzugehen. Denn die Geschichte der Ginkgo-Forschung bei Tinnitus ist auch die Geschichte, wie frühe, kleine Studien ein positives Bild zeichneten, das sich später nicht bestätigte.

Frühe Studien und das positive Signal

In den 1980er und frühen 1990er Jahren entstanden mehrere kleinere Studien aus Deutschland und Frankreich, die auf eine Wirksamkeit von Ginkgo bei Tinnitus hindeuteten. Diese Studien hatten jedoch erhebliche methodische Schwächen: kleine Teilnehmerzahlen, unvollständige Verblindung, fehlende oder unzureichende Kontrollgruppen. Bei kleinen Stichproben genügt schon eine Handvoll Patienten, die durch Spontanremission besser werden, um ein statistisch positives Signal zu erzeugen. Dieses frühe Signal wurde in der Öffentlichkeit und in der Ärzteschaft als Wirksamkeitsnachweis rezipiert.

Drew und Davies 2001: Die größte Einzelstudie

Die Wende kam mit einer doppelblinden, placebokontrollierten Studie der University of Birmingham. Drew und Davies (2001) rekrutierten 1.121 Tinnitus-Patienten und randomisierten 978 davon in zwei Gruppen: täglich 150 mg Ginkgo-Extrakt oder Placebo über zwölf Wochen. Das Ergebnis war eindeutig: 13,6 % der mit Ginkgo behandelten Patienten berichteten eine Verbesserung, verglichen mit 12,4 % in der Placebo-Gruppe. Kein statistisch signifikanter Unterschied (Drew & Davies (2001)). Keine signifikante Differenz zeigte sich auch bei Tinnitus-Lautstärke, Wahrnehmungshäufigkeit oder Beeinträchtigung. Diese Studie ist bis heute die größte einzelne RCT zu Ginkgo bei Tinnitus und lieferte das erste robuste Nullresultat.

Rejali und Kollegen 2004

Eine kleinere, aber methodisch sorgfältige doppelblinde RCT von Rejali et al. (2004) mit 60 Teilnehmern untersuchte 120 mg Ginkgo täglich über zwölf Wochen. Der Unterschied im Tinnitus Handicap Inventory (THI) zwischen Ginkgo und Placebo betrug –4,7 vs. –2,2 Punkte, mit einem p-Wert von 0,51. Kein signifikanter Unterschied. Die Studie umfasste auch eine Meta-Analyse der vorhandenen Studien und gelangte zur Schlussfolgerung: Ginkgo biloba bringt Tinnitus-Patienten keinen Nutzen.

Der Cochrane-Review 2022: Die Gesamtschau

Den aktuellsten und umfassendsten Überblick liefert der Cochrane-Review von Sereda et al. (2022). Er fasst 12 randomisierte kontrollierte Studien mit insgesamt 1.915 Teilnehmern zusammen. Für das primäre Ergebnis (Tinnitus-Schweregrad auf dem THI, Skala 0 bis 100) zeigt die gepoolte Analyse eine mittlere Differenz von –1,35 Punkten zugunsten von Ginkgo (95%-KI: –8,26 bis 5,55). Das Konfidenzintervall überspannt die Null deutlich: Ein Unterschied von einem Punkt auf einer 100-Punkte-Skala ist weder statistisch signifikant noch klinisch relevant. Die Autoren stufen die Qualität der Evidenz nach dem GRADE-System als “sehr niedrig” ein, weil viele eingeschlossene Studien Probleme mit Selektionsbias und unzureichender Verblindungsberichterstattung aufwiesen.

Das Fazit des Cochrane-Reviews lautet wörtlich: Ginkgo biloba may have little to no effect on tinnitus severity compared to placebo, but the evidence is very uncertain (Sereda et al. (2022)).

Warum liefert ein Review von 12 Studien trotzdem eine so schwache Evidenzqualität? Weil viele der eingeschlossenen Studien kurz waren (drei bis sechs Monate), unterschiedliche Outcome-Maße verwendeten und methodische Schwächen aufwiesen. Die Richtung aller Evidenz ist einheitlich null, aber ein sicheres Negativurteil lässt die Datenlage formal nicht zu.

Was die AWMF-Leitlinie sagt

Die S3-Leitlinie Chronischer Tinnitus der AWMF ist unmissverständlich. Sie stuft Ginkgo biloba mit dem höchsten Empfehlungsgrad A ein und formuliert “soll nicht” (Deutsche (2022)). Die Leitlinie hält ausdrücklich fest, dass es, “belegt durch hochwertige Cochrane-Metaanalysen, keine Evidenz für die Wirksamkeit von Ginkgo-biloba-Extrakten” gibt. Auch Nahrungsergänzungsmittel im Allgemeinen erhielten denselben Empfehlungsgrad A gegen eine Anwendung.

Das Akut-Tinnitus-Argument: Ein wichtiger Vorbehalt

Manche HNO-Ärzte und der Hersteller argumentieren, die negativen Studien seien nicht das letzte Wort. Ihr Punkt: Ginkgo könnte speziell beim akuten Tinnitus wirken, also in den ersten Wochen nach dem Auftreten, wenn eine verbesserte Cochleadurchblutung eine frühe Schädigung noch reversibel machen könnte. Die Zulassung von Tebonin bezieht sich formell auf Tinnitus vaskulärer und involutiver Genese, also auf Fälle, bei denen eine Durchblutungskomponente angenommen wird.

Dieses Argument verdient eine faire methodische Einordnung.

Das Problem liegt in der Biologie des akuten Tinnitus selbst: Eine hohe Spontanremissionsrate. Viele Fälle von akutem Tinnitus, besonders nach einem Hörsturz oder kurzzeitiger Lärmbelastung, bessern sich in den ersten Wochen von selbst. Das macht es außerordentlich schwer, in einer klinischen Studie zu unterscheiden, ob eine Verbesserung auf das Medikament oder auf den natürlichen Verlauf zurückgeht. Ohne eine gut geplante, ausreichend große Placebo-Kontrollgruppe ist jede Schlussfolgerung über Wirksamkeit im Akutstadium methodisch fragwürdig. Genau solche Studien fehlen bis heute.

Einen möglichen Hinweis liefert ein Pilot-RCT von Chauhan et al. (2023): 69 Teilnehmer erhielten über 14 Wochen entweder Placebo, Ginkgo allein oder eine Kombination aus Ginkgo und Antioxidantien. Die Kombinationsgruppe zeigte eine THI-Reduktion von 36 % (p < 0,05). Das klingt zunächst nach einem positiven Signal. Aber mit rund 23 Teilnehmern pro Gruppe reicht die statistische Power für eine belastbare Schlussfolgerung nicht aus. Ob der Effekt von Ginkgo, von den Antioxidantien oder ihrer Kombination stammte, lässt sich aus diesem Design nicht ableiten. Unabhängige Replikationen fehlen.

Ein Netzwerk-Meta-Analyse aus dem Jahr 2025 (Li et al. (2025)) mit 60 RCTs sieht antioxidative Präparate einschließlich Ginkgo als möglicherweise interessant an, betont aber, dass 78 % der eingeschlossenen Studien ein erhöhtes oder unsicheres Verzerrungsrisiko aufwiesen und weitere Studien mit rigorosem Design nötig seien. Das ist kein Wirksamkeitsnachweis, sondern ein Auftrag für zukünftige Forschung.

Wechselwirkungen und Risiken

Tebonin ist ein Arzneimittel. Das bedeutet: Es ist zwar ohne Rezept in jeder Apotheke erhältlich, aber es unterliegt einem eigenen Sicherheitsprofil, das du kennen solltest.

Der Punkt, der die meiste Aufmerksamkeit verdient, ist die Wechselwirkung mit Blutverdünnern. Ginkgo hemmt den plättchenaktivierenden Faktor (PAF) und kann die Thrombozytenaggregation reduzieren. In Kombination mit Antikoagulantien wie Warfarin (Marcumar) oder Thrombozytenaggregationshemmern wie Acetylsalicylsäure (ASS) erhöht sich das Blutungsrisiko. Wenn du eines dieser Medikamente nimmst, sprich unbedingt vor der Einnahme von Ginkgo mit deinem Hausarzt oder HNO-Arzt.

Weitere Punkte, die du kennen solltest:

  • Bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Ginkgo-Extrakte ist die Einnahme kontraindiziert.
  • In der Schwangerschaft und Stillzeit sollte Ginkgo nicht ohne ärztliche Absprache eingenommen werden.
  • Patienten in den Cochrane-Studienpopulationen berichteten gelegentlich Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden und Schwindel, allerdings ohne statistisch signifikant erhöhte Rate gegenüber Placebo (Sereda et al. (2022)).

Der Cochrane-Review 2022 fand keine schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse wie Blutungen oder Krampfanfälle in den Studienarmen. Allerdings dauerten die meisten Studien nur drei bis sechs Monate, was Aussagen über Langzeitsicherheit einschränkt.

Fazit: Was du jetzt damit anfangen kannst

Ginkgo biloba ist das meistuntersuchte pflanzliche Mittel bei Tinnitus. Und weil so viel Forschung betrieben wurde, kann man heute mit einiger Sicherheit sagen: Ein klinisch bedeutsamer Wirknachweis bei chronischem Tinnitus liegt nicht vor. Das ist enttäuschend, wenn du Hoffnung in Tebonin gesetzt hast. Diese Hoffnung war absolut verständlich.

Wer Tebonin bereits einnimmt und keine Nebenwirkungen verspürt, muss nicht überstürzt absetzen. Aber es lohnt sich, beim nächsten HNO-Besuch das Gespräch zu suchen und gemeinsam zu prüfen, was stattdessen sinnvoll sein könnte.

Die AWMF-Leitlinie empfiehlt für chronischen Tinnitus Maßnahmen mit tatsächlicher Evidenzgrundlage: Tinnitus-Counseling, das dir hilft, den Tinnitus anders zu bewerten, und kognitive Verhaltenstherapie (KVT), die nachweislich die Tinnitus-Belastung reduziert (Deutsche (2022)). Das Gehirn braucht keine bessere Durchblutung, sondern neue Bewertungsmuster für ein Geräusch, das es selbst erzeugt. Daran kann gearbeitet werden.

Häufig gestellte Fragen

Ist Tebonin dasselbe wie Ginkgo biloba?

Tebonin ist ein Markenname für den standardisierten Ginkgo-biloba-Spezialextrakt EGb 761. Es handelt sich um ein zugelassenes Arzneimittel in Deutschland, kein Nahrungsergänzungsmittel. Andere Ginkgo-Präparate können einen anderen Extrakt (z. B. LI 1370) verwenden und sind nicht identisch mit Tebonin, auch wenn sie ähnliche Inhaltsstoffe enthalten.

Wie lange muss man Tebonin einnehmen, um eine Wirkung bei Tinnitus zu bemerken?

In klinischen Studien wurden Einnahmedauern von 12 bis 14 Wochen untersucht. Selbst über diesen Zeitraum zeigte sich kein statistisch signifikanter Unterschied zu Placebo. Es gibt keinen belegten Zeitraum, nach dem eine Wirkung bei Tinnitus einsetzen würde.

Kann Ginkgo biloba akuten Tinnitus heilen?

Ginkgo biloba kann Tinnitus nicht heilen. Für akuten Tinnitus fehlen groß angelegte, gut kontrollierte Studien. Viele Fälle von akutem Tinnitus remittieren spontan, was es schwer macht, einen Medikamenteneffekt vom natürlichen Verlauf zu trennen. Die AWMF-Leitlinie empfiehlt Ginkgo auch bei akutem Tinnitus nicht.

Darf man Tebonin zusammen mit Blutverdünnern wie Marcumar einnehmen?

Nein, ohne ärztliche Absprache sollte Ginkgo nicht zusammen mit Antikoagulantien wie Warfarin (Marcumar) oder Acetylsalicylsäure (ASS) eingenommen werden. Ginkgo hemmt den plättchenaktivierenden Faktor und kann das Blutungsrisiko in Kombination mit diesen Medikamenten erhöhen. Bitte sprich vor der Einnahme mit deinem Arzt.

Was empfiehlt die AWMF-Leitlinie stattdessen bei chronischem Tinnitus?

Die AWMF-S3-Leitlinie empfiehlt für chronischen Tinnitus Tinnitus-Counseling und tinnitusspezifische Psychotherapie, insbesondere kognitive Verhaltenstherapie (KVT). Auch die Anpassung von Hörgeräten bei begleitendem Hörverlust und die Behandlung von Begleiterkrankungen gehören zum empfohlenen Vorgehen.

Warum wird Tebonin trotzdem manchmal vom HNO-Arzt empfohlen?

Manche HNO-Ärzte verweisen auf das Akut-Tinnitus-Argument: Eine verbesserte Cochleadurchblutung könnte frühe Schäden reversibel machen. Zudem prägte das positive Bild früher, kleiner Studien aus den 1980er und 1990er Jahren die klinische Praxis in Deutschland nachhaltig. Die neueren großen Studien und die aktuelle Leitlinie empfehlen Ginkgo jedoch nicht.

Welche Nebenwirkungen hat Tebonin?

In klinischen Studien berichteten Patienten gelegentlich über Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden und Schwindel, allerdings nicht häufiger als in der Placebo-Gruppe. Schwerwiegende Nebenwirkungen wie Blutungen oder Krampfanfälle traten in den Studienarmen nicht auf, wobei die Studiendauern meist auf drei bis sechs Monate begrenzt waren.

Was ist der Unterschied zwischen Tebonin und anderen Ginkgo-Präparaten?

Tebonin enthält den standardisierten Extrakt EGb 761, der in Dosierung und Zusammensetzung genau definiert ist und als Arzneimittel zugelassen wurde. Andere Ginkgo-Produkte, etwa freiverkäufliche Nahrungsergänzungsmittel, können andere Extrakte und abweichende Konzentrationen enthalten. Die meisten großen negativen Studien verwendeten entweder EGb 761 oder den verwandten Extrakt LI 1370.

Quellen

  1. Sereda Magdalena, Xia Jun, Scutt Polly, Hilton Malcolm P, El Refaie Amr, Hoare Derek J (2022) Ginkgo biloba for tinnitus Cochrane Database of Systematic Reviews
  2. Drew S, Davies E (2001) Effectiveness of Ginkgo biloba in treating tinnitus: double blind, placebo controlled trial BMJ
  3. Rejali D, Sivakumar A, Balaji N (2004) Ginkgo biloba does not benefit patients with tinnitus: a randomized placebo-controlled double-blind trial and meta-analysis of randomized trials Clinical Otolaryngology
  4. Chauhan S, Arya S, Chauhan NS (2023) Ginkgo biloba Administered Singly and Combined With Antioxidants in Tinnitus Patients Journal of Audiology and Otology
  5. Deutsche Gesellschaft für HNO-Heilkunde (2022) S3-Leitlinie Chronischer Tinnitus AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften)
  6. Dubey AK, Shankar PR, Upadhyaya D, Deshpande VY (2004) Ginkgo biloba–an appraisal Kathmandu University Medical Journal
  7. Li Peifan, Che Chenhao, Wu Yongzhen, Sun Shan (2025) Pharmacotherapy options for the management of subjective tinnitus: a systematic review and network meta-analysis BMJ Open
  8. Herberhold C (1993) Bei Tinnitus: Ginkgo wird klinisch geprüft Deutsches Ärzteblatt

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