Hörgeräte für Tinnitus im Vergleich: Oticon, Phonak und Widex im Test

Hörgeräte für Tinnitus im Vergleich: Oticon, Phonak und Widex im Test
Hörgeräte für Tinnitus im Vergleich: Oticon, Phonak und Widex im Test

Kurze Antwort: Welches Hörgerät hilft bei Tinnitus?

Hörgeräte lindern Tinnitus nachweislich vor allem dann, wenn gleichzeitig ein Hörverlust besteht. Oticon setzt dabei auf geformtes Rauschen (SoundSupport), Widex auf fraktale Töne (Zen-Therapie) und Phonak auf einen Tinnitus Balance Noiser. Alle drei Ansätze können die Tinnitus-Belastung reduzieren, aber kein direkter Kopf-an-Kopf-Vergleich zwischen diesen Systemen in einer unabhängigen Studie existiert. Die AWMF S3-Leitlinie betont außerdem, dass eine Noiserfunktion zusätzlich zum Hörgerät bei Patienten mit Hörverlust keinen nachweisbaren Vorteil bringt (Deutsche & Kopf- (2021)).

Hörgeräte als Tinnitus-Hilfe. Was steckt wirklich dahinter?

Wer unter Tinnitus leidet und gleichzeitig merkt, dass das Hören schlechter geworden ist, fragt sich oft: Könnte ein Hörgerät helfen? Die kurze Antwort lautet ja, aber unter einer wichtigen Bedingung. Laut AWMF S3-Leitlinie und IQWiG ist der Nutzen von Hörgeräten bei Tinnitus nur dann gut belegt, wenn ein begleitender Hörverlust vorliegt (Deutsche & Kopf- (2021); IQWiG). Das ist bei mehr als 90 Prozent der Menschen mit chronischem Tinnitus der Fall.

Hörgeräte sind kein Allheilmittel. Sie können den Tinnitus leiser oder erträglicher machen, ihn aber nicht dauerhaft beseitigen. Was die drei großen Marken Oticon, Widex und Phonak unterscheidet, sind ihre speziellen Tinnitus-Zusatzfunktionen und die Klangtechnologien dahinter. Dieser Vergleich erklärt, wie sich die Ansätze technisch unterscheiden, was die Studienlage dazu sagt und worauf du beim Kauf wirklich achten solltest.

Wann helfen Hörgeräte bei Tinnitus wirklich? Der klinische Kontext

Tinnitus und Hörverlust treten häufig gemeinsam auf. Mehr als 90 Prozent der Menschen mit chronischem Tinnitus haben einen messbaren Hörverlust, oft im Hochtonbereich (Deutsche & Kopf- (2021)). Der Zusammenhang ist nicht zufällig: Wenn das Ohr bestimmte Frequenzen nicht mehr vollständig weiterleitet, versucht das Gehirn, diesen Verlust zu kompensieren. Eine Folge davon kann der Phantomklang sein, den wir Tinnitus nennen.

Hörgeräte helfen auf zwei Wegen. Erstens überlagern sie den Tinnitus mit externen Klängen (Maskierung). Zweitens stimulieren sie das auditive System erneut mit den Frequenzen, die verloren gegangen sind. Beides kann dazu beitragen, dass das Gehirn den eigenen Tinnitus weniger in den Vordergrund stellt.

Wie groß ist der Effekt? In einem randomisierten kontrollierten Versuch mit 55 Teilnehmern verbesserten sich die TFI-Werte (Tinnitus Functional Index, ein standardisierter Belastungs-Score) über alle Gerätetypen hinweg um 21 bis 33 Punkte. Kein Gerätetyp war statistisch überlegen (Henry et al. (2017)). Eine Cochrane-Übersichtsarbeit aus acht Studien mit 590 Teilnehmern kam zum gleichen Schluss: Kombinationsgeräte (Hörgerät plus Noiser) schneiden nicht besser ab als reine Hörgeräte, mit einem mittleren Unterschied von nur SMD -0,15 (Sereda et al. (2018)).

Eine Beobachtungsstudie aus Schweden zeigte außerdem, dass Menschen mit gleichzeitigem Tinnitus und Hörverlust nach der Hörgeräteanpassung stärker profitieren als Menschen mit Hörverlust allein, konkret bei Schlaf und Arbeitsgedächtnis (Zarenoe et al. (2017)).

Ein klarer Punkt aus der AWMF S3-Leitlinie verdient besondere Aufmerksamkeit: Eine Noiserfunktion zusätzlich zum Hörgerät bringt bei Patienten mit Hörverlust nachweislich keinen Vorteil. Das solltest du im Kopf behalten, wenn du die Tinnitus-Zusatzfunktionen der einzelnen Marken bewertest.

Oticon und Tinnitus: BrainHearing und SoundSupport im Detail

Oticon verfolgt mit seiner BrainHearing-Philosophie den Ansatz, das Gehirn bei der Klangverarbeitung zu unterstützen, statt nur die Lautstärke zu erhöhen. Für Tinnitus-Betroffene bietet Oticon die Funktion Tinnitus SoundSupport (TSS), die in mehreren aktuellen Modellen integriert ist, darunter die Intent-Serie.

SoundSupport stellt verschiedene Hintergrundklänge bereit: weißes Rauschen, rosa Rauschen, rotes Rauschen sowie Ozeanklänge in unterschiedlichen Intensitäten. Das Besondere ist, dass die Klänge individuell formbar sind: Du kannst das Klangbild über die Oticon Companion App am Smartphone anpassen, ohne zum Akustiker fahren zu müssen. Das gibt Betroffenen mehr Kontrolle im Alltag.

Welche Tinnitus-Profile könnten besonders profitieren? Breitbandiges Rauschen legt sich wie ein Schleier über tonale Tinnitusse im mittleren Frequenzbereich. Ozeanklänge werden von manchen Betroffenen als angenehmer empfunden als reines Rauschen, weil sie natürlicher klingen und weniger ermüden.

Zur Wirksamkeit liegt eine industrie-finanzierte Studie vor: Bei 40 Teilnehmern sank der TFI-Median von 49 auf 26 Punkte nach zwölf Wochen mit Oticon miniRITE R und aktivierter SoundSupport-Funktion (Sanders et al. (2023)). Das entspricht einer Reduktion von 24 Punkten und einem großen Effekt (d = 0,60). Wichtig zu wissen: Die Studie hatte keine Kontrollgruppe, und zwei der Autoren sind bei Oticon angestellt. Wie viel vom Effekt auf die Verstärkung allein zurückgeht und wie viel auf die Zusatzklänge, lässt sich daraus nicht ablesen.

Fazit zu Oticon: Die Technologie ist gut durchdacht und die App-Steuerung praxisnah. Die vorliegende Studienevidenz ist aber begrenzt und kommt aus dem Hersteller-Umfeld.

Widex und Tinnitus: Zen-Therapie und fraktale Töne

Widex geht mit seiner Tinnitus-Lösung einen anderen Weg als die anderen Hersteller. Statt Rauschen setzt Widex auf sogenannte fraktale Töne: algorithmisch erzeugte, harmonische Klangfolgen, die sich nicht wiederholen. Das Ziel ist, das Gehirn anzuregen, ohne es zu überlasten oder zu langweilen.

Die Widex Zen Tinnitus Management App begleitet die Zen-Therapie. Diese Therapie besteht aus vier Bausteinen: Beratung, Verstärkung (Hörgerätenutzung), fraktale Töne und Entspannungsübungen. Widex versteht Tinnitus-Therapie damit ausdrücklich als mehrdimensionalen Prozess.

Zur Wirksamkeit liegt eine Studie mit 24 Teilnehmern vor, die die vollständige Zen-Therapie über sechs Monate anwendeten. Der THI-Score (Tinnitus Handicap Inventory) sank im Schnitt um 30 Punkte, der TFI um 28 Punkte. 74 Prozent der Teilnehmer erreichten eine klinisch bedeutsame Verbesserung im THI, 75 Prozent im TFI (Herzfeld et al. (2014)).

Diese Zahlen klingen überzeugend, aber sie brauchen Einordnung. Die Studie hatte keine Kontrollgruppe. 22 der 24 Teilnehmer trugen zum ersten Mal ein Hörgerät, ein großer Teil des Effekts dürfte schlicht auf die neue Verstärkung zurückgehen. Der Erstautor war ein bezahlter Widex-Berater. Und vor allem: Die fraktalen Töne wurden nie isoliert gegen herkömmliches Rauschen getestet. Ob sie wirklich besser wirken als Weißrauschen, ist wissenschaftlich offen.

Fazit zu Widex: Die Zen-Therapie ist ein durchdachtes Gesamtkonzept, das Verstärkung, Klang und Beratung verbindet. Wie viel speziell die fraktalen Töne beitragen, lässt die vorhandene Datenlage nicht beurteilen.

Phonak und Tinnitus: Tinnitus Balance Noiser und AutoSense OS

Phonaks Tinnitus-Funktion heißt Tinnitus Balance Noiser und ist in die AutoSense OS-Plattform eingebettet. Das System erkennt automatisch verschiedene Hörsituationen und passt das Hörgerät entsprechend an. Innerhalb dieser Umgebung lässt sich das Tinnitus-Rauschprogramm als zusätzliches Klangprogramm aktivieren.

Der Tinnitus Balance Noiser erzeugt breitbandiges Rauschen, das direkt über die Audéo-Serie (und andere Modelle) ausgegeben wird. Eine der Stärken von Phonak liegt im Sprachverstehen in Lärm, eine Eigenschaft, die für viele Tinnitus-Betroffene im Alltag wichtig ist, weil Tinnitus konzentriertes Hören in Gruppen oder lauten Umgebungen zusätzlich erschwert. SoundRecover2 hilft zudem bei ausgeprägtem Hochtonverlust, indem es hochfrequente Anteile in den noch hörbaren Bereich verschiebt.

Zur spezifischen Wirksamkeit des Tinnitus Balance Noisers ist die Datenlage am dünnsten. Eine nicht peer-reviewte Feldstudie des Herstellers aus dem Jahr 2014 mit 54 Teilnehmern zeigte eine THI-Verbesserung von 13,5 Punkten nach drei Monaten. Die Studie wurde von Phonak-eigenen Autoren verfasst und ist nicht unabhängig begutachtet. Das RCT von Henry et al. nutzte zwar Phonak-Geräte, verglich aber Gerätetypen und keine Marken.

Fazit zu Phonak: Solide Hörtechnologie mit guten Alltagseigenschaften. Die markenspezifische Evidenz zur Tinnitus Balance-Funktion ist jedoch schwächer als bei den anderen beiden Herstellern.

Direktvergleich: Oticon vs. Widex vs. Phonak bei Tinnitus

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die drei Ansätze:

MerkmalOticon SoundSupportWidex Zen-TherapiePhonak Tinnitus Balance
KlangtypWeißes/rosa/rotes Rauschen, OzeanklängeFraktale Töne (nicht-wiederholend)Breitbandiges Rauschen
App-SteuerungOticon Companion AppWidex Zen AppmyPhonak App
TherapiekonzeptKlanganpassung nach PräferenzMehrdimensional (Beratung, Klang, Entspannung)Klangprogramm im Alltag
Stärke im AlltagApp-basierte FlexibilitätStrukturiertes GesamtkonzeptSprachverstehen in Lärm, Hochtonverlust
Evidenz (markenspezifisch)Moderate Industrie-Studie (n=40)Schwache Industrie-Studie (n=24)Schwache Hersteller-Feldstudie (n=54)
Empfohlenes ProfilTonaler Tinnitus, App-affine NutzerBetroffene mit hohem Leidensdruck, die ein Begleitprogramm wünschenAusgeprägter Hochtonverlust, aktives Leben

Das Wichtigste vorab: Kein unabhängiger, peer-reviewter Kopf-an-Kopf-Vergleich dieser drei Systeme existiert. Ein solcher RCT wurde bislang nicht durchgeführt (Tutaj et al. (2018)). Die Wahl zwischen den Marken hängt deshalb weniger von klinischen Überlegenheitsdaten ab als von deinem individuellen Hörverlustprofil, deinem Tinnitus-Charakter (tonal oder rauschähnlich) und deinen persönlichen Präferenzen.

Keinen Testsieger auszurufen ist keine Schwäche dieses Vergleichs. Es ist die ehrlichste Antwort, die die Datenlage erlaubt. Eine gute Beratung beim Akustiker, der mit Tinnitus-Versorgung vertraut ist, bringt dich weiter als jede Markenpräferenz.

Krankenkasse und Kosten: Was übernimmt die GKV?

Gesetzlich Krankenversicherte haben Anspruch auf Hörgeräte, wenn ein diagnostizierter Hörverlust vorliegt. Die GKV übernimmt Festbeträge von etwa 685 bis 735 Euro pro Gerät (Stand 2022, aktuelle Beträge beim GKV-Spitzenverband prüfen). Für diesen Betrag gibt es in den meisten Akustikerbetrieben basisversorgte Geräte ohne Aufzahlung.

Tinnitus-spezifische Zusatzfunktionen wie SoundSupport, Zen-Töne oder der Tinnitus Balance Noiser sind in der Regel in höherpreisigen Modellen integriert und erfordern eine Selbstzahler-Aufzahlung. Wie hoch diese ausfällt, hängt vom Modell und vom Akustiker ab.

Der sinnvolle erste Schritt: Lass deinen Hörverlust von einem HNO-Arzt diagnostizieren. Mit einer Verordnung kannst du gezielt zum Akustiker gehen und dabei klar ansprechen, dass Tinnitus-Funktionen für dich wichtig sind. So kannst du die GKV-Leistung nutzen und gezielt entscheiden, ob eine Aufzahlung für Tinnitus-Extras für dich sinnvoll ist.

Fazit: Welches Hörgerät ist das richtige bei Tinnitus?

Oticon, Widex und Phonak bieten alle drei durchdachte Tinnitus-Funktionen. Welche davon für dich passt, hängt von deinem Hörverlustprofil, deinem Tinnitus-Charakter und deinen persönlichen Vorlieben ab. Eine klar überlegene Wahl lässt die aktuelle Studienlage nicht zu.

Was die Forschung eindeutig sagt: Hörgeräte helfen bei Tinnitus vor allem dann, wenn ein Hörverlust vorliegt. Und: Eine Noiserfunktion zusätzlich zum Hörgerät verbessert die Ergebnisse laut AWMF und der vorhandenen RCT-Evidenz nicht signifikant. Das bedeutet, dass du die Klangtherapie-Extras als angenehme Ergänzung betrachten kannst, aber dein Ausgangspunkt sollte immer eine gute Hörgeräteanpassung sein.

Nächste Schritte: Lass zunächst deinen Hörverlust beim HNO-Arzt bestätigen. Dann suche einen Akustiker auf, der Erfahrung mit Tinnitus-Versorgung hat, und nenne dein Tinnitus-Problem explizit beim ersten Termin. Wenn du ergänzende Therapien in Betracht ziehst, ist kognitive Verhaltenstherapie (KVT) laut IQWiG die am besten belegte Behandlungsoption bei Tinnitus.

Häufig gestellte Fragen

Helfen Hörgeräte bei Tinnitus auch ohne Hörverlust?

Nein, nicht nachweislich. Sowohl die AWMF S3-Leitlinie als auch das IQWiG stellen klar, dass Hörgeräte bei Tinnitus nur dann evidenzbasiert sind, wenn gleichzeitig ein Hörverlust besteht. Für Menschen mit normalem Gehör gibt es keine ausreichende Studienevidenz für den Einsatz von Hörgeräten oder Noisern.

Was ist der Unterschied zwischen Oticon SoundSupport, Widex Zen und Phonak Tinnitus Balance?

Oticon SoundSupport bietet verschiedene Rauschformen und Ozeanklänge, die über eine App individuell angepasst werden können. Widex Zen nutzt fraktale Töne, also algorithmisch erzeugte, nicht-wiederholende Klangfolgen, eingebettet in ein mehrdimensionales Therapiekonzept mit Beratung und Entspannung. Phonak Tinnitus Balance erzeugt breitbandiges Rauschen als Programm innerhalb der AutoSense OS-Plattform. Kein unabhängiger Vergleich belegt, dass ein System dem anderen klinisch überlegen ist.

Übernimmt die Krankenkasse Hörgeräte speziell für Tinnitus?

Die GKV übernimmt Hörgeräte, wenn ein diagnostizierter Hörverlust vorliegt, unabhängig davon, ob Tinnitus ebenfalls besteht. Tinnitus-spezifische Zusatzfunktionen wie SoundSupport oder Zen-Töne sind meist in teureren Modellen enthalten und erfordern eine Eigenleistung über den GKV-Festbetrag hinaus.

Sind fraktale Töne (Widex Zen) wirksamer als normales Rauschen bei Tinnitus?

Das ist wissenschaftlich nicht belegt. Die vorhandene Widex-Studie testete das gesamte Zen-Therapiekonzept, nicht die fraktalen Töne isoliert. Ob fraktale Töne besser wirken als herkömmliches Rauschen, wurde in keiner unabhängigen, kontrollierten Studie untersucht.

Welches Hörgerät ist das beste bei Tinnitus — gibt es einen klaren Testsieger?

Nein. Kein unabhängiger, peer-reviewter Vergleich zwischen Oticon, Widex und Phonak bei Tinnitus existiert. Die Wahl hängt von deinem Hörverlustprofil, dem Charakter deines Tinnitus und persönlichen Präferenzen ab. Eine individuelle Beratung beim erfahrenen Akustiker ist entscheidender als die Markenwahl.

Muss ich erst zum HNO, bevor ich ein Hörgerät gegen Tinnitus kaufe?

Ja, das ist der empfohlene Weg. Der HNO-Arzt stellt fest, ob ein Hörverlust vorliegt und kann eine Verordnung ausstellen. Erst danach ist eine zielgerichtete Hörgeräteanpassung beim Akustiker sinnvoll. Mit einer Verordnung kannst du außerdem GKV-Leistungen in Anspruch nehmen.

Kann ein Hörgerät Tinnitus dauerhaft heilen oder nur lindern?

Hörgeräte können Tinnitus lindern und die Belastung im Alltag reduzieren, ihn aber nicht dauerhaft beseitigen. Studien zeigen Verbesserungen in standardisierten Belastungs-Scores, aber keines der getesteten Geräte hat Tinnitus dauerhaft zum Verschwinden gebracht.

Quellen

  1. Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie (DGHNO-KHC) (2021) AWMF S3-Leitlinie Chronischer Tinnitus (Register-Nr. 017/064) AWMF
  2. IQWiG Ohrgeräusche (Tinnitus) – Überblick zu Symptomen, Verlauf und Behandlung gesundheitsinformation.de (IQWiG)
  3. Sereda Magdalena, Xia Jun, El Refaie Amr, Hall Deborah A, Hoare Derek J (2018) Sound therapy (using amplification devices and/or sound generators) for tinnitus Cochrane Database of Systematic Reviews
  4. Henry JA, McMillan G, Dann S, Bennett K, Griest S, Theodoroff S, Silverman SP, Whichard S, Saunders G (2017) Tinnitus Management: Randomized Controlled Trial Comparing Extended-Wear Hearing Aids, Conventional Hearing Aids, and Combination Instruments Journal of the American Academy of Audiology
  5. Zarenoe Reza, Häallgren Mathias, Andersson Gerhard, Ledin Torbjörn (2017) Working Memory, Sleep, and Hearing Problems in Patients with Tinnitus and Hearing Loss Fitted with Hearing Aids Journal of the American Academy of Audiology
  6. Tutaj Lindsey, Hoare Derek J, Sereda Magdalena (2018) Combined Amplification and Sound Generation for Tinnitus: A Scoping Review Ear and Hearing
  7. Sanders Philip J, Nielsen Reena M, Jensen Josefine J, Searchfield Grant D (2023) Hearing aids with tinnitus sound support reduce tinnitus severity for new and experienced hearing aid users Frontiers in Audiology and Otology
  8. Herzfeld M, Ciurlia-Guy E, Sweetow RW (2014) Clinical trial on the effectiveness of Widex Zen Therapy for tinnitus Hearing Review

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