Diese Woche blicken wir auf fünf Themen aus der Tinnitus-Forschung: klinische Unterschiede zwischen Männern und Frauen, ein laufendes Diagnoseverfahren bei pulsierendem Tinnitus, auditive Diskriminationstraining, eine offene Therapiestudie zu Schlafproblemen sowie eine Übersichtsarbeit zu Tinnitus und psychischen Begleiterkrankungen. Abgeschlossene Ergebnisse liegen nur für zwei der fünf Studien vor. Die anderen befinden sich noch in der Rekrutierungs- oder Auswertungsphase.
Treatment Modalities: Online-Therapie (iKVT)
Kognitive Verhaltenstherapie bei Tinnitus, die über das Internet durchgeführt wird. Klinische Studien zeigen, dass sie ebenso wirksam ist wie eine Therapie in Präsenz – und Sie können sie bequem von zu Hause aus absolvieren.
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Tinnitus-Forschung aktuell: IKBT-Langzeitdaten, Strahlentherapie bei Schwannom und Klangtherapie bei musikalischen Halluzinationen
Diese Woche bündeln sich Themen rund um nicht-pharmakologische Therapien bei Tinnitus und verwandten Hörstörungen: Zwei Beiträge befassen sich mit internetbasierter kognitiver Verhaltenstherapie, einer mit einer seltenen Form musikalischer Halluzinationen, einer mit Strahlentherapie bei Vestibularisschwannom und einer mit einem Überblick über neurobiologische Grundlagen. Die Bandbreite reicht von Langzeitdaten klinischer Studien bis zu einem Einzelfallbericht — entsprechend unterschiedlich ist die Aussagekraft.
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Tinnitus-Forschung aktuell: Klinische Studien, Grundlagenforschung und Definitionen
Diese Woche stehen vier Themen im Mittelpunkt: zwei laufende klinische Studien, die internetbasierte Verhaltenstherapie und kombinierte Nervenstimulation mit Klangtherapie testen, eine Grundlagenforschungsstudie zu Lichttherapie im Tiermodell sowie eine ältere Übersichtsarbeit zu medikamentös verursachtem Tinnitus. Die Studien befinden sich noch in der Rekrutierungs- oder frühen Forschungsphase — konkrete Ergebnisse für Betroffene sind noch nicht verfügbar. Der Überblick zeigt aber, in welche Richtungen sich die Forschung derzeit bewegt.